FFA P-16 (Seite im Aufbau)

Scale-Nachbau des Schweizer Kampfjet-Projekts P-16 aus den 50-er-Jahren

Technische Daten

Nachbaumasstab        1:8

Spannweite                   1390 mm
Länge                             1792 mm
Fluggewicht                  5600 – 6500 gr
Flügelprofil                    10%  Dicke
Impeller                         Ø 90 mm, 8S LiPo
oder Turbine                 ca. 45 N Schub
Steuerfunktionen         2 x Querruder, 2 x Höhe, Seite, 2 x Landeklappen
                                        Einziehfahrwerk, Motor
Materialien                    Balsaholz, Pappelsperrholz, Flugzeugsperrholz, GFK,                                              PLA, PET G

Preis für Komplett-Bausatz:
888.- Fr.

Erste Bausatzlieferungen: März 2023

Versandkosten und Exportpreise, steuerbefreit, siehe Gesamtpreisliste.

Beschreibung des Modells

Der Keiro P-16 ist ein originalgetreuer Nachbau im Massstab 1:8 des Schweizer Kampfflugzeugprojekts aus den 1950-er-Jahren.
Das Modell ist komplett in Holzbauweise konstruiert, wobei  3D-Druckteile bei besonders schwierigen Konturen eingesetzt werden (Nase, Lufteinläufe, Heckabschluss usw)
Die Konstruktion ist ausgelegt für den Antrieb mit einem kräftigen 90mm-Elektroimpeller oder einer 45N-Turbine.

Das Vorbild

Der FFA P-16 ist ein ab 1950 in der Schweiz entwickeltes und gebautes strahlgetriebenes Erdkampfflugzeug der Flug- und Fahrzeugwerke Altenrhein (FFA), das jedoch letztlich nicht bei der Schweizer Flugwaffe eingeführt wurde.
Am 25. April 1955 absolvierte der erste Prototyp des P-16  seinen Erstflug. Bei einem Testflug am 31. August 1955 kam es zu einer Störung im Treibstoffzufuhrsystem und das Triebwerk fiel aus. Die Maschine stürzte in den Bodensee. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten.
Der zweite Prototyp war im Frühjahr 1956 fertiggestellt und die Testflüge wurden mit dessen Erstflug am 16. Juni wieder aufgenommen. Im Rahmen dieser Testflüge durchbrach der P-16 am 15. August 1956 während eines Bahnneigungsflugs erstmals die Schallmauer.
Ein 3. Vorserien-Modell flog ab dem 15. April 1957 und war mit einem leistungsfähigeren Triebwerk ausgestattet. Damit zeigte die Maschine gute Unterschallflugleistungen.
Am 19. März 1958 bestellte die Schweizer Flugwaffe 100 Flugzeuge P-16. Bald nach diesem Kaufentscheid stürzte am 25. März 1958 die 3. Vorserienmaschine nach einem Hydraulikproblem beim Landeanflug in den Bodensee. Mit diesem Absturz erhöhte sich der Druck in der schon vorher zerstrittenen Politik. Diesem Druck gab der Bundesrat am 2. Juni 1958 nach und stornierte die Bestellung der 100 Flugzeuge.

Nach diesem Rückschlag versuchte der Hersteller FFA, das Projekt in eigener Regie zu retten und stellte in den folgenden Jahren 2 weiterentwickelte und verbesserte Vorserienexemplare fertig.  Trotz erfolgreicher Testflüge und einer 1960 vorgeschlagenen Version mit dem Triebwerk Rolls Royce Avon gelang es nicht, Käufer für das Flugzeug zu finden, sodass das Projekt P-16 im Jahr 1969 endgültig zu Ende war. 
Fast alles, was mit der Entwicklung und Fertigung der P-16 zu tun hatte, wurde verschrottet, auch bereits gefertigte Rumpfsegmente für das sechste Flugzeug, das erste Serienflugzeug. Lediglich einige Dokumente und Windkanalmodelle haben überdauert. Der Maschine X-HB-VAC wurden einige Bauteile entnommen und das Flugzeug anschliessend verschrottet. Die X-HB-VAD wurde mit einigen dieser Teile  wieder komplettiert und ist heute im Flieger Flabmuseum in Dübendorf ausgestellt.

Schon viel früher, ab dem Jahr 1960, ging aus der P-16 die Entwicklung eines Geschäftsreiseflugzeugs mit der Bezeichnung SAAC-23 hervor. Die Arbeit des Teams um Hans Luzius Studer beruhte auf den Tragflächen der P-16 und mündete im schlussendlich in den USA produzierten Learjet 23

Bau des KEIRO FFA P-16

Hier folgt in Kürze die Beschreibung des Aufbaus

Antriebsvorschlag

noch offen

Bausatz-Inhalt

– Alle 372 Frästeile für Rumpf, Leitwerk, Flügel und 2 Endtanks (Balsa, Pappelsperrholz, Flugzeugsperrholz)
– Leisten und Dübel für Rumpf und Flügel (Balsa, Kiefern, Buche)
– Beplankungsmaterial für Rumpf, Leitwerk und Flügel (Balsabrettchen)
– Höhensteuersteckung (Präzisionsverbindungen von Petrausch).
– Rumpfnase, 2 Einläufe, Rumpfabschluss und Verdrängungskörper und Antennenpod am Seitensteuer als 3-D-Druckteile aus silbrigem PLA
– 3-teilige tiefgezogene Kabinenhaube aus Pet-G-Material (Vivak)
 Alle Ruderhörner und Querruderscharniere aus GFK-Material gefräst
– 1:1 Bauplan A0
– reichhaltige, bebilderte Bauanleitung, sowie weitere Informationen als Downloadlink